<- Kapitel 123
 
Kapitel 124
 
Der Ranchalltag geht weiter. Jess arbeitet mit den Jugendreitern auf das Frühlingsfest in Laramie hin bei dem er bei den entsprechenden Vorführungen seine Reiter, Pferde und Ponies starten lassen möchte.

Mit Tommy übt er Sliding Stops.

 
 
Suzie ist gut beim Barrel Racing.
 
 
 
 
Mary-Ellen soll das Saddlebred Dixie Rebel vorführen.
 
 
Jess hat bei dem Hengst mit Einreiten gute Vorarbeit geleistet und so ist der Hengst sehr umgänglich auch für jugendliche Reiter.

Er selbst möchte die junge Stute Topaz Valentine in der Gangpferdecompetition reiten. Sie ist ein sehr auffälliger Champagne Pinto.

 
 
 
Ihr hübscher Kopf
 
 
Jess ist mit Mary-Ellens Art zu reiten sehr zufrieden. Die Beiden haben auch den spanischen Schritt geübt.
 
 
So geht es einige Wochen bis zum Vortag des Frühlingsfestes.

Jess steht im Stall und will gerade seinem Quarterhorse Champagne die Hufe auskratzen.

 
 
Da hört er wie sich Suzie und Mary-Ellen lautstark streiten.

Der Boss lässt mich Dixie Rebel reiten. Ich bin besser als du.-

Nein, du kannst kein Gangpferd wie einen Barrel Racer reiten. Ich kann das besser.-

Du bist eine doofe Kuh. Außerdem habe ich jetzt Dixie Rebel geritten und der ist morgen müde.-

Nein, ich darf den nur reiten!-

So geht es einige Zeit hin und her bis Suzie Mary- Ellen ins Stroh schubst.

Jess wird hellhörig und schüttelt seinen Kopf. Zuerst guckt er nach Dixie Rebel, der tatsächlich sehr geschafft aussieht.

Jess flucht:
Shit Weiber, wenn man sich auf die verlässt ist man verlassen. Na komm Rebel, nochmal gründlich trockenreiben! Die beiden Teenies bekommen morgen ihre Lektion. Da wollen wir mal sehen wer hier wen reitet.

 
 
Nachdem Jess den Saddlebred Hengst nachgetrocknet hat nimmt er das Halfter ab und lässt er ihn auf die Weide.
Du hast morgen frei Junge!

Am nächsten Morgen war abgemacht sich in Laramie zu treffen. Die beiden Mädchen haben sich herausgeputzt und suchen Jess. Der lächelt sie an und meint:
Guten Morgen Ladies! Ihr könnt bei den Zuschauern Platz nehmen. Ich habe euren Start abgesagt. Wer so mit meinen Pferden umgeht und auch untereinander nicht klarkommt und dem anderen nichts gönnt der reitet meine Pferde nicht beim Fest. So long, viel Spaß beim Zusehen!

Suzie und Mary-Ellen gucken sich nur groß an.
Mist, der Boss muss unseren Streit mitbekommen haben.

Jess grinst:
Hat er! Im Gegensatz zu meinen Kids habe ich nämlich meine Ohren erst gewaschen. So ein Verhalten dulde ich nicht. Ein Pferd muss vor einem Wettkampf ausgeruht sein, nur dann kann es volle Leistung bringen. Es ist daneben es vorher k.o. zu reiten, nur weil man es einem Mitreiter nicht gönnt. Also bekommt es keiner! Tommy kann leider auch nicht starten, er hat sich den Knöchel verstaucht.

Die Mädchen sagen lieber nichts mehr dazu. Jolene hat die Szene beobachtet und denkt sich ihren Teil. Sie weiß, dass ihr Vater auch ganz schön sauer werden kann. Sie ahnt nicht wie sauer er wirklich ist. Als er am Morgen Topaz Valentine den Paradesattel aufgelegt hat und aufsteigt, ist sie völlig durch den Wind.

 
 
Sie tänzelt hin und her. Ein vernünftiges Reiten ist nur mit viel Druck möglich. Jess vermutet, dass sie rossig wird und beschließt daher sie lieber zu Hause zu lassen und nicht den Geräuschen der Stadt und des Festes auszusetzen.

Opa Frank hat Trail mit seinem Muli geübt, ist aber bei der Veranstaltung zu langsam.

 
 
Er kommt geknickt zu Jess.
Verfluchter Bullshit, John Perkins war schneller aber nicht viel.

Jess grinst:
Dad, du sollst nicht fluchen. Das hälst du mir immer vor. Take it easy! Nimms sportlich, dabeisein ist alles. Ich war ja nicht einmal dabei. Dieser Mistzosse, muss die ausgerechnet heute rossig werden! Topaz Valentine ist völlig von der Rolle. Komm Dad, lass uns noch ein Bier auf den Frust trinken und dann nach Hause! Weißt du wo Laura steckt?

Frank meint:
Keine Ahnung, aber ein Bier kann ich jetzt brauchen!

Gesagt, getan und dann fahren die Männer mit den Kids nach Hause, weil sie Laura nicht finden. Sie sitzen am Stall und besprechen was morgen arbeitsmässig anliegt. Da taucht Laura auf. Sie strahlt über das ganze Gesicht.

 
 
So ihr Gentlemen von der Tumbleweed! Außer Spesen nichts gewesen, nur eine Rechnung vom Saloon! Im Gegensatz zu euch Pfeifen habe ich den Pokal für das beste Quarterhorse mit Silver Dollar geholt. Ich könnte die ganze Welt umarmen!

Frank und Jess gucken sich nur groß an. Jess grinst:
Meine Lady mal wieder! Laura, es reicht wenn ich dich umarme, ich bin schließlich dein Ehemann! Die ganze Welt muss es nicht sein. Wenigstens einer in der Familie, der einen Sieg vorzuweisen hat. Herzlichen Glückwunsch! Honey ich liebe dich!

 
 
Frank zieht es vor die jungen Leute allein zu lassen und denkt:
Was für eine Frau! Wenn Jess die nicht geheiratet hätte, dann hätte ich ihn erschlagen.