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Kapitel 197
 
Thanksgiving ist vorüber und es geht mit Riesenschritten auf Weihnachten zu. Die Kinder sind sehr gespannt was Santa dieses Jahr bringt. Laura und Frank sind mit Vorbereitungen für das Fest eingespannt und Jess ist auch unterwegs Geschenke besorgen.
 
 
Es ist kalt geworden in den Rocky Mountains und inzwischen liegt der Schnee bis in die Täler. An den langen Winterabenden werden Brettspiele gespielt oder es wird von früher erzählt. Den kleinen Raylan hat eine Erkältung böse erwischt. Laura tröstet ihn und meint zu Jess:
Gut, dass du endlich da bist, der Kleine verlangt schon dauernd nach seinem Dad! Er möchte so gern etwas von Santa hören und ob er auch dieses Jahr kommt.
 
 
Jess gibt Raylan einen zärtlichen Kuss:
Bis Weihnachten ist die Erkältung vergessen. Auch dieses Jahr kommt Santa. Aber er hat viel zu tun. Es gibt so viele Kinder die beschenkt werden möchten.

Raylan wirft ein:
Aber wie kommt Santa? Der passt doch nicht durch unseren Kamin.

Das Feuer prasselt gemütlich im Kamin. Grandpa wirft noch ein paar Scheite Holz auf das Feuer.

Die Kinder sind gespannt, weil Grandpa meint, dass Santa vielleicht mit dem Schlitten kommt.

Ja, grinst Jess, der hat heimlich unseren Oldtimer genommen und angespannt und die freche Dotty guckt was er dabei hat an Geschenken.

 
 

Nach einem warmen Cowboykaffee, da kommt ein großer Schluck Whiskey rein, kommen Jess die besten Ideen:
Santa hat die Zügel fest in der Hand. Vielleicht kommt er auf Big John.

 
 
Die Kinder finden die Vorstellung lustig. Jolene wirft ein:
Ein Santa ist nicht so ein guter Bullrider wie unser Dad. Er verliert bestimmt seinen Sack mit den Geschenken.
 
 
Jess lacht bei der Vorstellung:
Mag sein und Dotty kommt und guckt ob im Sack etwas für sie ist! Er sollte lieber Zebu nehmen, der läuft ruhiger.
 
 
Laura wirft ein:
Es gehört auch ein geschmücktes Pferd dazu, das aus dem Wald heraustritt. Es hat ein goldenes Zaumzeug und eine Decke in den Weihnachtsfarben mit Glöckchen. Ich höre es - Jingle Bells!
 
 
 
Jess seufzt:
Einen Champagne farbenen Hengst, so etwas suche ich schon lange zur Veredelung unserer Quarterhorsezucht.

Laura meint:
Ja ich weiß und er trägt einen prächtigen Kopfschmuck.

 
 
Das geschmückte Pferd sieht sich Santa auf Zebu genau an.
 
 
Jess schüttelt den Kopf:
Habt ihr noch einen Cowboykaffee für mich? Ich bin nach der Arbeit draußen völlig durchgefroren. Der tut wirklich gut. Passt auf Kinder! Der Hengst guckt Santa über die Schulter wenn er in sein großes Buch sieht. Dort steht genau welches Kind über das Jahr artig war und wer Blödsinn gemacht hat.
 
 
Von Frank kommt aus der Küche ein Einwand:
Da steht auch drin, wenn Erwachsene sich nicht benehmen können. Nicht wahr mein Sohn! Du hast vermutlich verdrängt wie du auf Rosie aus dem Saloon wiedergekommen bist.
 
 
He, Dad! Lass das, die Kinder! Was kann ich dafür wenn das letzte Bier wohl irgendwie schlecht war.

Frank guckt Laura vielsagend an und sie muss sich das Lachen verbeißen. Jess lenkt ab:
Ich werde wohl ewig nach einem solchen Hengst suchen. Warum kann ich nicht einfach einen Braunen oder Rappen wollen?

Frank und Laura gucken sich vielsagend an. Lauras Vater hat seine Verbindungen spielen lassen und konnte so einen Hengst besorgen. Er steht noch auf der Double X, der Ranch von Lauras Eltern.

 
 
 
 
Er hat wunderschöne dreifarbige Augen und einen ganz leichten Schimmer der sehr gut zur Amber Champage Farbe passt.

Laura stellt sich den Hengst mit Federschmuck auf dem Kopf vor, der doch zu sehr an ein Zirkuspferd erinnert.

 
 
 
 
 
Laura hat den hübschen Hengst, der bereits auf sie zuläuft wenn sie ihre Eltern besucht, Amber Star genannt.
 
 
Laura und Frank freuen sich schon auf das Gesicht von Jess wenn er dieses Geschenk sieht.

Inzwischen sind die Kinder und auch die Erwachsenen müde. Der Ranchboss meint:
Lasst uns Matratze horchen gehen, morgen ist auch wieder ein anstrengender Tag überhaupt dann wenn Santa die Zügel übernimmt. Auch die kleine Sammy geht jetzt in ihr Bettchen.

 
 
 
 
Tumbleweedranch | Dezember 2016 | top
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