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Kapitel 204
 
Der Frühling ist in den Rocky Mountains eingezogen. Die Sonne gewinnt an Kraft. Jess hat die Kinderkutsche in Stand gesetzt und schlägt ihnen eine Ausfahrt mit dem alten Noddy vor.
 
 
Die Kinder sind begeistert, dass ihr Vater sie allein fahren lässt. Er weiß, dass Noddy die Ruhe selbst ist und nur noch in langsamer Gangart unterwegs ist. Er bekommt sein Gnadenbrot auf der Ranch, ist aber froh, wenn er manchmal noch gebraucht wird und ein sehr geduldiges Kinderpferd. Auch die kleine Sammy ist mit von der Partie. Jess ermahnt Loretta, sie gut festzuhalten.
 
 

So ist der Harper Nachwuchs im langsamen Schritt unterwegs.

 
 
Jolene als Älteste kutschiert und Raylan versucht so lässig wie sein Vater auf dem Kutschbock zu sitzen. Jess überlegt erst ob er die Kinder aus Entfernung beobachten soll, vertraut dann aber doch seiner Ältesten und geht zu seinen Bullen, die auch das schöne Wetter genießen. Tatanka begrüßt ihn sofort.
 
 
Jess genießt den Nachmittag inmitten seiner Boys.
 
 
Die Kinder fahren langsam mit der Kutsche und beobachten die Natur am Wegesrand. Auf einem Felsen ist ein Rocky Mountain Ziegenbock,
 
 
sie sehen einen Skunk und Streifenhörnchen.
 
 
Sie hören den Schrei des Weißkopfseeadlers, der sich neben seinem Weibchen niederlässt.
 
 
Die Kinder können quirlige Waschbärenjunge beobachten und einen Honigdachs.
 
 
Eine halbe Meile weiter sehen sie einen Baumstachler und ein Fischotterpärchen.
 
 
Sie begegnen auch einem Gesellen mit dem nicht so gut Kirschen essen ist, einem Vielfraß mit riesigen Zähnen.
 
 
Raylan ruft:
Schnell weiter Jolene, vor dem soll man sich in Acht nehmen hat Dad gesagt.

Jolene treibt Noddy zur Eile an:
Wir müssen langsam zurück, Noddy wird müde, es ist genug für ihn auch wenn die Kutsche leicht läuft.

Jolene findet eine Stelle zum Drehen und schlägt den Rückweg ein. Die Kinder haben noch Gelegenheit eine Luchsmutter mit ihrem Jungen zu sehen. Das Jungtier horcht auf die Geräusche der fahrenden Kutsche.

 
 
Mutter und Junges sehen der Kutsche nach. Die Mutter weiß, dass hier keine Gefahr droht.
 
 
Während die Kinder mit der Kutsche unterwegs sind, freut sich Jess, dass sein Vater den verlässlichen Monty gesattelt hat und in Begleitung seiner Spanielhündin Freckles einen kleinen Ausritt macht.
 
 
Die Kinder sind zurück und erzählen Jess von den vielen Tieren, die sie beobachten konnten. Sie sind begeistert von der Kutschfahrt.
 
 
Jess freut sich, dass die Kinder so viele Tiere beobachten konnten und sie nicht gestört haben.

Er meint:
Nun wisst ihr, warum es so wichtig ist, dass sich Menschen um den Bestand der wilden Tiere kümmern und sie nicht alle vertreiben mit Landwirtschaft, Holzschlag, erbarmungsloser Jagd. Aber jetzt muss Noddy Ruhe haben und wir bringen ihn wieder auf die Weide.

Jess lobt den Oldtimer, der es genießt, dass die Kinder mit ihrem geringen Gewicht auf ihm sitzen.
So geht es auf die Weide und für alle geht ein schöner Tag zu Ende.