<- Kapitel 118
 
Kapitel 119
 
Nachdem Jess es nur noch lustig findet was sein Dad und Laura ihm mit den angeblichen Shires Gutes tun wollten, beschließt er die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Bei einem bekannten Farmer findet Jess zwar keine Stute aber einen jungen Shirehengst, der ihm sofort ins Auge sticht. Für Shows geschmückt hat er schon einige Preise gewonnen. Jess hat gleich raus, dass Laddie sehr umgänglich ist. Die Geschichte hat nur einen Haken. Er verlässt die Farm nicht ohne seinen kleinen Freund, einen Deutschen Schäferhundwelpen. Der wunde Punkt der Tierliebe ist bei Jess getroffen und so zahlt er für den Shire und den Welpen.
 
 
Laddie passt genau auf wohin er seine großen Hufe setzt. Er will seinen kleinen Freund nicht verletzen.

Jess ist begeistert von dem großen Muskelpaket.

 
 
Er kommt erst spät am Abend nach Hause und lässt den Welpen bei Laddie im Stall damit er sich leichter auf der Ranch eingewöhnen kann.

Jess versorgt Laddie und spielt noch eine Runde mit dem Welpen, der auf den Namen King hört. Danach fällt er totmüde ins Bett und so kommt es, dass er am nächsten Morgen fast verschläft und als letzter am Frühstückstisch auftaucht. Er reibt sich noch müde die Augen.

Frank meint:
Na, geruht der Herr auch mal aufzustehen? Außer dir waren schon alle im Stall und haben die Morgenarbeit gemacht. Guten Morgen auch mein Sohn!

Jess grinst:
Ich war gestern noch lange unterwegs und habe auf der Bakerfarm einen guten Kauf getätigt, einen jungen Shire mit Wahnsinnskräften, tollem Ausdruck, ganz lieben Charakter und ja, er hat große Eier, bloß kein Neid! Im Gegensatz zu euch Pferdekennern gucke ich nämlich drunter. Erzählen können Verkäufer viel, gerade das hast du mir eigentlich beigebracht Dad.

Frank und Laura gucken etwas verlegen. Jolene kommt dazu und meint:
Oh Eier, fein bald ist Ostern! Wir wünschen uns viele dicke Schokoladeneier.

Jess kann nicht mehr vor Lachen.
Da sage ich jetzt mal lieber nichts dazu. Aber ihr Kids werdet schon nicht zu kurz kommen.

Nachdem Jess gefrühstückt hat holt er Laddie und führt ihn Laura und seinem Vater vor.

 
 
Seht ihr, das ist ein Hengst wie er sein soll! Diese Größe und Kraft!

Laura und Frank bewundern den Riesen und dann fällt ihr Blick auf den Welpen.
Was ist das denn? rufen Laura und Frank fast aus einem Mund.

Jess meint:
Das ist King, ein deutscher Schäferhund und Laddies kleiner Freund. Ich wollte diese nette Tierfreundschaft nicht auseinanderreißen und habe den Kleinen kurzerhand auch gekauft.

Frank grummelt:
Du und deine Tierliebe! Als ob wir nicht schon genug Hunde hätten, das hast du von deiner Mutter.

Laura findet den kleinen Kerl niedlich.
Die Stute Therese kommt gleich heran um einen Blick auf den Hengst zu werfen.

 
 
Die Beiden vertragen sich gleich gut und laufen zusammen.
 
 
Dann taucht noch Muffin auf und begrüßt den neuen Hengst.
 
 
Auch bei dieser Begegnung zeigt sich die Gutmütigkeit von Laddie.
 
 
Jess ist stolz auf seinen Dicken und tätschelt ihn.
 
 
Seht ihr, so soll ein Shire sein, immer ein Gentle Giant. Er wird auch noch etwas größer und breiter werden.

Laddie hat einen gutmütigen Gesichtsausdruck.

 
 
 
Nach der Vorstellung des neuen Hengstes widmen sich alle wieder ihrer Arbeit. Nach dem Mittagessen legt Laura den kleinen Raylan in sein Bettchen für den Mittagsschlaf den der Kleine noch dringend braucht. Nur Jess läuft wie ein aufgescheuchtes Huhn durch das Ranchhaus.

Laura fragt:
Was ist mit dir denn los Jess? Suchst du was bestimmtes?

Jess antwortet:
Ja, falls es dir entgangen ist, King ist weg. Der Welpe kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben. Vorhin war er doch noch da. Ich bins dann gewesen, wenn er sich irgendwo verewigt.

Laura meint:
Kein Problem, du weißt ja wo der Wischeimer steht, dein Hund, dein Dreck Jess!

Jess knurrt:
Ja, ja, ist ja gut, aber der muss doch irgendwo stecken. Ich weiß langsam nicht mehr wo ich ihn noch suchen soll. Halt du warst in Raylans Zimmer, da war ich jetzt noch nicht.

Jess geht hinein und muss grinsen über das was er sieht. King hat sich zu Raylan unter die Decke gemogelt.

 
 
Jess holt Laura und flüstert leise:
Guck mal, sind die Beiden nicht niedlich! Ich glaube, das wird Raylans Hund.

Danach schließt er leise wieder die Tür zu Raylans Zimmer.
Während Raylan und King schlafen freuen sich Jolene und Loretta auf Ostern mit den zu erwartenden Süßigkeiten.